Warum Röntgenstrahlen in Schuhgeschäften eine wirklich schlechte Idee waren

Vanessa Burrows - FDA Historian X-rays shoe-fitting fluoroscope Vanessa Burrows, FDA historian

Röntgenstrahlen haben das Gesundheitswesen seit ihrer Entdeckung im späten 19. Aber wie viele innovative wissenschaftliche Entwicklungen hat die Technologie auch Anwendungen von ungewissem therapeutischem Wert inspiriert. Das war der Fall mit dem Schuh-Fitting Fluoroskop, das Thema der neuesten Episode der FDA Geschichte Video-Serie.

Als wissenschaftliche Methode zur Optimierung der Schuhanpassung vermarktet, tauchte das Fluoroskop von den 1920er bis in die 1960er Jahre landesweit in Schuhgeschäften auf. Aber die Maschinen hielten nicht nur nicht, was sie versprachen, sie setzten auch Kinder, ihre Eltern und Ladenangestellte ungesunden Strahlendosen aus.

In den späten 1940er Jahren begannen Wissenschaftler und Regulierungsbehörden ernsthafte Bedenken hinsichtlich der gefährlichen Strahlenbelastung zu äußern. In den nächsten 2 Jahrzehnten haben einzelne Staaten nach und nach Maßnahmen ergriffen, um die Verwendung des Geräts zu verbieten oder einzuschränken.

In den 1970er Jahren wuchs die Besorgnis über Strahlung, die von gewöhnlichen Geräten wie Fernsehgeräten und Mikrowellenherden emittiert wird. Und 1971 erhielt die FDA die Befugnis, strahlungsemittierende Geräte zu regulieren. Die Agentur setzt diese Aufsicht fort und arbeitet daran, die Verbraucher vor schädlichen neuartigen Geräten wie dem Schuh-Fluoroskop zu schützen. Die FDA setzt auch Standards für medizinische Bildgebung, chirurgische und therapeutische Geräte, Sicherheitssysteme und Konsumgüter – alles zum Schutz der Gesundheit der amerikanischen Verbraucher.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrem Besuch im HistoryVault der FDA.

Vanessa Burrows ist FDA-Historikerin.

Die in diesem Blogbeitrag geäußerten Meinungen sind nur die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die von wider MedicalDesignandOutsourcing.com oder seine Mitarbeiter.

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